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Kickboxen ist eine besonders in Deutschland, USA und den Niederlanden beliebte Kampfsportart bei der verschiedene Schlag- und Tritttechniken aus den Kampfsportarten Karate und dem traditionellem Boxen vereint wurden. Einige der Regeln sind innerhalb der Verbände unterschiedlich geregelt. Lowkicks (Tritt auf en Oberschenkel des Gegners), Fußfeger und Backfists (Handrückenschlag) sind in einigen Kickboxverbänden erlaubt - in anderen wiederum nicht. Ebenfalls vom jeweiligen Verband abhängig ist das Tragen von farbigen Graden (Gurte / Belts) um die Erfahrung und Stärke jedes einzelnen Kämpfers unterscheiden zu können. Der Verband entscheided ob die Schüler und Trainer diese "Kennzeichnungen" tragen oder nicht. Die Geschichte des Kickboxen als Wettkampfdisziplin geht auf das Jahr 1974 zurück als man sich einigte verschiedene Kampfstile wie Taekwondo, Kung Fu und Karate zu einer Wettkampftauglichen Disziplin mit einheitlichen Regeln zu formieren. Innerhalb des Kickboxen wird im Wettkampf zwischen 3 Wettkampfarten unterschieden: Semikontakt , Leichtkontakt , Vollkontakt . Sehr stark verwandt mit dem Kampfsport Kickboxen ist das Thaiboxen (Muay Thai) bei dem es in den Regeln noch einige Abweichungen gibt. So sind beispielsweise im Gegensatz zu Kickboxen beim Muay Thai Kniestöße zum Kopf des Gegners und Ellbogenstöße erlaubt. Wie auch beim traditionellen Boxen gibt es beim Kickboxen eine Reihe von Verbänden die unabhängig voneinander in regelmäßigen Abständen Turniere und Meisterschaften veranstalten.
Sehr bekannte Vereine sind:
W.A.K.O. (World Association of Kickboxing Organizations)
W.K.A. (World Kickboxing & Karate Association)
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